Klienten-Feedbacks zur Partnerschaftsberatung 

Wege aus der Beziehungskrise

PaarberatungDen ersten Schritt zu gehen, sich professionelle Unterstützung für das Gelingen der Partnerschaft zu suchen, ist oft nicht leicht und kostet Überwindung. Meinen Klienten ging es ebenso. Hier können Sie mal zwei Feedbacks von Klienten lesen, um einen ersten Eindruck zu bekommen, was Sie bei einer Partnerschaftsberatung oder beim Coaching erwarten kann. Viele weitere unterschiedliche Feedbacks meiner Klienten finden Sie auf meiner ausführlichen Website www.kraftquelle-zweisamkeit.de. Vielleicht ermutigen Sie die Beiträge, den ersten schwierigen Schritt zu gehen. Ich würde mich freuen, Sie unterstützen zu können und Sie auf Ihrem Weg aus der Beziehungskrise zu begleiten.

Paar B. Nach vier Sitzungen konnte das Paar die Beratung beenden. Einige Monate später erhielt ich eine Mail von Ihnen: »Wir haben wieder Spaß in unserer Beziehung, im Umgang miteinander und auch bei unserem gemeinsamen Intimleben. Kuscheln gehört nun zum gemütlichen Tagesausklang ohne Hintergedanken. Unser Sex ist selten, aber schön und macht auch meiner Frau wieder Spaß. [...] Wir haben einige alte Hobbys wieder aufleben lassen. [...] Das Thema Ordnung ist zum größten Teil auch von Tisch, meine Frau hat die obere Etage übernommen, ich mache die untere. Das geht so ganz gut. [...]

Also zusammenfassend können wir sagen: Unser Ehe-Tief haben wir durchwandert, wir sind wieder auf dem rechten gemeinsamen Weg. [...] Sie haben uns den richtigen Stubbs in die richtige Richtung gegeben, um an uns und an unserer gemeinsamen Zukunft zu arbeiten. Wir konnten sicherlich nicht alles umsetzen, doch wurden uns unsere Augen für die Bedürfnisse und Probleme des anderen auf eine andere Art und Weise geöffnet. Wir können nun noch besser miteinander umgehen und aufeinander eingehen als vorher. Unsere ZWEISAMKEIT macht wieder richtig Spaß.

Vielen, vielen Dank für Ihre Unterstützung und viele liebe Grüße«. Als ich das Paar um ihr Einverständnis für die Veröffentlichung bat, erhielt ich neben der Genehmigung noch folgende Zeilen: »Allerdings ist das ja auch immer eine Frage der Überwindung, diesen Schritt zu tun. Auch wir hatten uns selbst überreden und überzeugen müssen, bevor wir diesen Schritt gegangen sind. Wir haben es nicht bereut.«

Klientin F. schloss nach 9 Sitzungen das Beziehungscoaching ab: »Als ich die Beratungsstelle aufsuchte, war meine 24-jährige Beziehung in einer totalen Sackgasse. Ich habe kaum noch die Demütigungen, Kränkungen und Erniedrigungen durch meinen Mann ertragen, der sich jeden Tag im Aushecken neuer Gemeinheiten selbst übertroffen hat. Aus Angst vor seinen furchtbaren Zornesausbrüchen habe ich meist alles erduldet, manchmal nur zurückgebrüllt, mehr mit dem Mut der Verzweiflung.

Ich wusste nicht, soll ich mich trennen – um nicht mehr ständig diese Verletzungen ertragen zu müssen – oder nicht. Da war doch noch ein winziger Funke von Liebe übrig, irgendwo, verschüttet, ganz tief in mir, obwohl schon so viele furchtbare Dinge zwischen uns geschehen waren.

Ich wollte nicht mehr, dass mein Mann mir all das antat.

Das alles hat Frau Mühmert sich geduldig angehört, um mich dann mit der Bemerkung zu überraschen, dass ich nun viel über meinen Mann geredet hätte, aber noch gar nicht über mich. Und damit begannen meine ersten Schritte auf einem für mich ganz neuen Weg, der mich zurück zu mir selbst führte. Ich lernte, mich und meine Gefühle wahrzunehmen, meine Aufmerksamkeit, die wie zwanghaft stets auf das Verhalten meines Mannes gerichtet war, zunehmend auf mich selbst zu richten.

Die für mich – bis heute – wichtigste Erfahrung war es, zu lernen, schmerzhafte Gefühle bewusst zu spüren und zuzulassen, so gut es geht. In den Traumreisen, die mich tief in schmerzhafte, verletzende Erinnerungen führten, erlebte ich, wie sich der Schmerz nach und nach auflöste und sich allmählich in ein tolles Gefühl von Kraft und Zuversicht verwandelte. Ich musste nur lange genug tapfer in den Schmerz hineinfühlen und ihn annehmen.

Von nun an achtete ich mehr auf mich, hatte kaum noch Angst vor meinem Mann und war nicht mehr bereit, mir alles gefallen zu lassen. Das ergab sich wie von selbst. Ich zog aus unserem gemeinsamen Haus aus und lernte schmerzhaft »loszulassen« – meinen Mann, mein Haus, mein ganzes bisheriges Leben. Und ich hab tapfer alle Schmerzen zugelassen, so wie ich es gelernt hatte. Und wenn die Tränen getrocknet waren, wurde ich mit kraftvollen Glücksgefühlen belohnt.

In den Wochen des Alleinlebens schien ich mich sehr zu verändern; nicht nur Frau Mühmert, auch Freunde, Kollegen, meine Familie – alle lobten mich, wie toll ich auf einmal aussah, so frisch und strahlend und aufgeblüht.

Dann traf ich meinen Mann wieder – und er war fassungslos, wie verändert ich war. Von da an begann er wieder, mich zu umwerben.

Heute - nach einem halben Jahr – führen wir eine tolle neue Beziehung. Zwar sind wir noch nicht täglich zusammen – noch habe ich meine eigene Wohnung – aber wir nähern uns einander Woche für Woche mehr an. Wir respektieren uns und tolerieren jeder die Freiräume des anderen. Wir wollen beide nur noch wir selbst sein und uns nicht mehr für den Partner verbiegen. Jeder lässt auf einmal den anderen so sein, wie er ist. Und wir haben so viel Spaß dabei. Wir haben beide wieder die Liebe zueinander entdeckt. Danke Frau Mühmert!«